Singapore Online Display Advertising
Ich zeige dir, wie du Display-Werbung auf dem Singapur-Markt effektiv einsetzen kannst – von Banner-Formaten und Preismodellen bis hin zu maximaler Zielgruppenausrichtung.
Dieser Beitrag wurde 2007 geschrieben. Einige Details können sich seitdem geändert haben.
Wieder bin ich's, Chandler.
Ich freue mich sehr, denn ein paar Leser dieses Blogs haben mir gesagt, dass die Inhalte für bestimmte Themen sehr nützlich und umfassend sind. Da sie aber noch völlig neu in der Branche sind, haben sie auch erwähnt, dass es Konzepte gibt, die ich besser veranschaulichen oder erklären sollte. Ich schätze alle Kommentare sehr und versuche daher, in einführenden Beiträgen eine gute Balance zu finden, ohne zu tief in komplizierte Konzepte einzutauchen.
Das heutige Thema ist Online Display Advertising. Der Grund, warum ich darüber schreibe, obwohl sich dieser Blog auf Search Engine Marketing konzentriert, ist folgender: Bei einer ganzheitlichen digitalen Werbelösung kannst du Online Display Advertising schlicht nicht als Kanal ignorieren.
Folgende Themen werden behandelt: 1. Was ist Online Display Advertising? 2. Display Advertising in Singapur 3. Wie du das Beste aus Online Display Advertising-Lösungen herausholst?
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1. Online Display Advertising: Das Konzept
Display Advertising bezeichnet – einfach gesagt – Banner-Werbung, egal ob online oder offline. Online Display Advertising bedeutet schlicht, online Banner (statische oder dynamische Banner) auf Ziel-Websites einzusetzen, um die Botschaft an die Zielgruppe zu übermitteln. Wie du oben sehen kannst, ist das Entscheidende, ob der Traffic zielgerichtet ist oder nicht. Mehr dazu in Teil 3. Die Online-Banner-Größen und -Formate können eines der folgenden sein:
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Leaderboard-Position oder Super-Position: 728x90 (BxH) Pixel (wie Yahoo Mail)
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Skyscraper-Position: 120x600 (BxH) (YouTube)
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Fetter oder breiter Skyscraper: 160x600 (BxH) (YouTube oder Yahoo Movies)
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Rectangle: 180x150 (BxH) (Yahoo Mail)
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usw.
Neben diesen statischen Bannern gibt es dynamische Banner in Rich-Media-Formaten und interaktiven Formaten – gleiche Größen, aber mit Bewegung und Interaktion mit Nutzern. Auf YouTube und anderen Websites in Singapur gibt es sogar Videoanzeigen.
Was das Preismodell betrifft: Normalerweise berechnet der Medieninhaber bei Online Display Ads nach CPM, also Cost per 1.000 Anzeigeneinblendungen. Bei Google kannst du entweder nach CPC oder CPM bezahlen. Bitte beachte: Google erlaubt keine Banner-Anzeigen auf der Google.com-Seite selbst. Banner-Anzeigen sind nur auf Seiten des Google Content Networks verfügbar.
Einige Medieninhaber bündeln ihre Display-Banner so, dass Werbetreibende statt CPM oder CPC eine feste monatliche Gebühr für eine bestimmte Position zahlen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Werbetreibende sollten fragen, ob sie die Position mit anderen Werbetreibenden teilen oder nicht – daher das Konzept des Share of Voice (SOV). Wenn du dir zum Beispiel die Anzeigenposition mit zwei anderen Werbetreibenden teilst, wird deine Anzeige 30% der Zeit eingeblendet – dein Share of Voice beträgt also 30%. In vielen Fällen ist es zu teuer, die Banner-Position jederzeit zu belegen, sodass Werbetreibende wählen können, ihre Anzeigen 10%, 20%, 30%, 40% der Zeit zu schalten. Der Share of Voice beträgt dann entsprechend 10%, 20%, 30%, 40%.
2. Online Display Advertising in Singapur:
In Singapur sind folgende Top-Websites/Properties bekannt: Yahoo Portals, MSN Live Chat/MSN Portal, ESPN SoccerNet, AsiaOne, Hardwarezone, eBay, Friendster, Streetdirectory.
Es wäre jedoch ein großer Fehler, wenn Werbetreibende denken würden, ihre Möglichkeiten beschränkten sich auf diese wenigen Seiten. Es gibt viele weitere Websites, die sie nutzen können. Tatsächlich bieten immer mehr Website-Publisher Banner-Anzeigen auf ihren Seiten an. Werbetreibende sollten mehr recherchieren und mehr interaktive Agenturen anfragen, um mehr Optionen zu erhalten.
Alternativ können Werbetreibende Agenturen mit einem eigenen Netzwerk von Websites beauftragen, sodass sie einen einzigen Ansprechpartner haben und ihre Anzeigen auf mehreren Seiten gleichzeitig schalten können. Diese Art von Agentur (Online Advertising Network) ist schwerer zu finden, aber den Aufwand wert – schließlich musst du dann nicht mit mehreren Publishern verhandeln. Und noch wichtiger: Sie haben eine neutrale Perspektive und können dir (meistens) eine bessere Lösung empfehlen als ein Yahoo-Vertriebshaus oder AsiaOne-Vertriebshaus, wo der Berater nur ein einziges Produkt verkaufen kann.
In jedem Fall wächst Online Display Advertising in Singapur – und zwar recht schnell. Das Konzept ist leicht zu verstehen, die Menschen kennen Banner auf Websites gut, sodass ein großes Gegenargument wegfällt – im Vergleich zu keyword-targeted Anzeigen. Außerdem erkennen die Leute zunehmend die Wirksamkeit einer guten Kombination aus offline und online Kampagnen.
Weitere Informationen zur Branche findest du im Artikel über AdRelevance in Singapore, das von Nielsen//NetRatings lanciert wurde.
3. Wie du das Beste aus Online Display Advertising herausholst:
Es beginnt alles mit der Einstellung des Werbetreibenden. Anstatt immer dasselbe zu tun – wie Anzeigen auf der Yahoo-Homepage oder im MSN Live Chat-Fenster schalten – fang an, in diese Richtung zu denken:
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Wer ist deine Zielgruppe? Die Demografie: Alter, Geschlecht, Familienstand, Einkommen, Online-Verhalten usw.
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Erkunde verschiedene Websites oder kontaktiere Online Advertising Networks, um herauszufinden, welche Website/Gruppe von Websites die Nutzerdemografie hat, die deiner Zielgruppe entspricht.
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Beachte die Synchronisation zwischen deiner Online Display Kampagne und der Offline-Kampagne (Above the Line).
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Definiere deine Werbeziele klar: Welche Kriterien verwendest du, um die Performance der Anzeigen zu beurteilen?
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Wähle das passende Anzeigenformat.
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Kannst du deine Werbeziele tracken: Verkäufe, Leads usw.?
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In vielen Fällen muss eine Online Display Kampagne mit einer Pay Per Click (Search) Kampagne kombiniert werden – einfach weil Menschen nach dem Sehen der Anzeige möglicherweise nicht sofort klicken, aber die Marke in Erinnerung behalten; ein paar Tage später gehen sie zu einer Suchmaschine und suchen danach. Die Frage ist also: Wie einfach soll es für sie sein, dich zu finden?
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Kann deine Tracking-Software den Online-Traffic zwischen Menschen unterscheiden, die die Anzeige sehen, darauf klicken und etwas kaufen oder sich anmelden, VERSUS Menschen, die die Anzeige sehen, ein paar Tage später über eine Suchmaschine auf die Website kommen und dann kaufen oder sich anmelden? Diese Information ist entscheidend, wenn du ROI-fokussiert bist oder Leads tracken möchtest.
Der Grund dafür: Ohne diese fortgeschrittene Tracking-Fähigkeit denken Werbetreibende oft, dass Online Display Anzeigen weniger Verkäufe bringen als andere Medien. In Wirklichkeit wurden potenzielle Käufer möglicherweise durch die Display-Anzeigen auf die Marke aufmerksam – und haben dann anschließend den Kauf getätigt.
Ich hätte noch ein paar weitere Punkte, aber es ist 1:44 Uhr nachts, also musst du dann wohl selbst etwas recherchieren. Damit schließe ich den einführenden Beitrag über Online Display Advertising ab. Die hybride Beziehung zwischen Search Engine Marketing und Online Display Advertising wurde oben kurz erläutert. Eine tiefere Analyse geht über den Rahmen dieses Beitrags hinaus. Mein Ziel ist es, Werbetreibende auf diese Zusammenhänge aufmerksam zu machen.
Ok, Gute Nacht! Chandler




