Steven Pinker und Yuval Noah Harari im Gespräch
Zwei meiner Lieblingsdenker diskutieren große Ideen in einem intimen Format, das Tiefe über Effekthascherei stellt – respektvolle Meinungsverschiedenheiten inklusive.
Der heutige Beitrag wird kurz sein, da ich nur dieses neueste Gespräch zwischen zwei meiner Lieblingsdenker – Steven Pinker und Yuval Noah Harari – teilen möchte.
https://www.youtube.com/watch?v=qHSzeijQ95I
Es ist ein 45-minütiges Gespräch, also nicht allzu lang, und du kannst es leicht auf dem Weg zur Arbeit oder beim Mittagessen schauen. Wenn du viele von Stevens und Yuvais Büchern gelesen hast, findest du den Inhalt des Gesprächs vielleicht nicht besonders neu. Es deckt sich ziemlich gut mit dem, was sie in ihren verschiedenen Büchern geschrieben haben, wie etwa:
- "The blank slate" oder "Enlightenment now" von Steven Pinker.
- "21 lessons for the 21st century", "Homo Deus" von Yuval Noah Harari.
Trotzdem mag ich das Gespräch, weil:
- Ein förderliches Format für eine intellektuelle Diskussion: Ich mag das Format, weil es nicht die üblichen Ablenkungen hat wie Publikumsreaktionen oder allzu enthusiastische Moderatorenunterbrechungen. Stattdessen ist dies eine intime Umgebung, in der die beiden Redner zusammen an einem kleinen runden Tisch sitzen. Sie können sich ansehen, wenn sie sprechen, anstatt dem Publikum zugewandt zu sein.
- Steven und Yuval hatten jeweils genug Zeit, um ihre Gedanken klar auszudrücken.
- Obwohl sie sich bei einigen übergreifenden Themen und wichtigen Fragen einig sind, gibt es Unterschiede in ihrem Denken. Dennoch bleiben sie respektvoll und hören einander aktiv zu. Du fragst dich vielleicht, warum ich diesen Punkt hervorhebe. Nun, das ist in vielen Gesprächen, bei denen Redner unterschiedliche Standpunkte haben, oft nicht der Fall.
Das war's ungefähr von mir – ich möchte nicht zu viel kommentieren und dein Erlebnis beim Zuhören beeinträchtigen.
Viele Grüße,
Chandler


