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Das Handbuch für asiatische Expats: So gelingt dein Umzug in die Vereinigten Staaten

Nach zwei Jahren in den USA teile ich aktualisierte Erkenntnisse zum Timing des Umzugs, zur Wahl des Wohnorts und zum Umgang mit Finanzen – Lektionen, die ich gerne vor meinem Umzug gekannt hätte.

Aktualisiert für 2026: Dieser Beitrag wurde ursprünglich 2023 veröffentlicht. Die neuesten Tipps und einen umfassenden Leitfaden findest du unter Moving to the US as an Expat: The Complete Relocation Guide (2026).

Ich habe den ursprünglichen Artikel über Umzug von Asien in die USA vor etwa 18 Monaten geschrieben. Nach jetzt zwei Jahren hier habe ich vieles mehr gelernt – einiges davon auf die harte Tour :P Also wird es Zeit für ein ordentliches Update. Von Asien in die USA umzuziehen ist aufregend, aber auch wirklich überwältigend. Ich erinnere mich, wie völlig verloren ich in den ersten Wochen war. Hier ist, was ich mir gewünscht hätte zu wissen, nach Themen geordnet.

(Haftungsausschluss: Die folgenden Tipps basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind möglicherweise nicht repräsentativ oder aktuell. Berücksichtige immer mehrere Quellen oder sprich mit einem zertifizierten Finanzplaner/Fachmann.)

1. Timing deines Umzugs

Optimaler Zeitpunkt: Ziehe einen Umzug Ende November oder Anfang Dezember in Betracht, wenn die Arbeit aufgrund der saisonalen Feiertage möglicherweise weniger hektisch ist. Verzögerungen vermeiden: Bedenke Büroschließungen im Dezember, die Aufgaben verlangsamen können. Arbeitsüberlegungen: Wenn November für dich nicht passt, wähle einen Zeitraum mit wenig Arbeitsbelastung oder treffe Absprachen mit deiner Firma.

2. Wo du wohnen möchtest

Die richtige Unterkunft zu finden ist entscheidend. Hier ist, was du berücksichtigen musst:

Stadtteile recherchieren: Bewerte Faktoren wie Lebenshaltungskosten, einschließlich Wohnen, Transport, Gesundheitsversorgung und mehr. Optionen erkunden: Lies Artikel oder Beiträge über die besten Städte für Expats und die Lebenshaltungskosten in verschiedenen Gebieten.

Laut dem Cost of Living Index des Council for Community and Economic Research (C2ER) sind hier die 10 teuersten und günstigsten Stadtgebiete für Q1 2023

top 10 most and least expensive urban areas for Q1 2023 in the US

Wenn du San Francisco oder die Bay Area als möglichen Wohnort in Betracht ziehst, empfehle ich wärmstens Foster City. Mehr über die Vor- und Nachteile des Lebens in Foster City kannst du hier lesen.

3. Finanzielle Vorbereitung

Bei einem Jobwechsel ins Ausland musst du den anfänglichen Cashflow-Bedarf decken. So geht's:

  • Kreditlimit und Bargeld: Stelle sicher, dass du genug Kredit auf deinen bestehenden Karten oder Bargeld auf dem Konto hast, um Vorauskosten zu decken.
  • Eine Debitkarte in Betracht ziehen: Besorge dir eine Debitkarte aus deinem Heimatland, die dein Kontoguthaben in USD führen kann, um Gebühren zu vermeiden. Schau dir Optionen wie Citibanks Global Wallet Debitkarte an, um Gebühren an US-Geldautomaten zu vermeiden.
  • Nicht zu viel Bargeld tragen: Es ist riskant, große Mengen Bargeld bei sich zu haben.

4. Banking in den USA

Die finanzielle Grundlage in den USA aufzubauen ist entscheidend. Hier ist, was du wissen musst:

  • Früh Bankkonten eröffnen: Banken wie City National Bank ermöglichen es Expats, Konten vor dem Umzug zu eröffnen. (Ja, das ist eine echte Bank, keine fiktive. Das war eine Frage, die ich selbst hatte :D.) Sobald du in den USA angekommen bist, brauchst du keine Sozialversicherungsnummer, um ein Konto bei großen nationalen Banken wie Chase oder Bank of America zu eröffnen. Also eröffne frühzeitig Spar-/Girokonten, mit deinem Reisepass, US-Visum und Adressnachweis wie vorübergehende Unterkunft/Firmenunterkunft. (FYI: Das ist mein Empfehlungslink, also werden wir beide belohnt, wenn du ihn nutzt.)
  • Hochverzinsliche Sparkonten erkunden (HYSA): Erwäge frühzeitig ein hochverzinsliches Sparkonto zu eröffnen, um bessere Zinssätze zu erhalten. Seit die US Federal Reserve letztes Jahr 2022 die Zinsen erhöht hat, können HYSA dir mehr als 4,25%+/Jahr Zinsen einbringen. Mehr dazu kannst du hier lesen.

5. Kredithistorie aufbauen

Kreditkarte besorgen: Banken wie City National Bank bieten Expats ungesicherte Kreditkarten an. Das ist wertvoll, denn ohne Kredithistorie in den USA ist es praktisch unmöglich, eine ungesicherte Kreditkarte zu bekommen. Kreditscore verstehen: Lerne, wie Kredithistorie/Kreditscore verschiedene Aspekte des Lebens in den USA beeinflusst und finde Wege, ihn zu verbessern.

Ich habe es geschafft, von null Kredithistorie auf einen Score von 720+ nach 5 Monaten in den USA zu kommen. Hier erfahrst du, wie ich das gemacht habe.

6. Gesundheitsversorgung in den USA

Die Gesundheitsversorgung in den USA kann teuer und komplex sein. Hier ist, was du wissen musst:

  • Versicherungsschutz: Bitte deinen Arbeitgeber, dich ab dem ersten Tag in seinen Krankenversicherungsplan aufzunehmen.
  • Früh Ärzte finden: Suche einen Kinderarzt (wenn du Kinder hast) und einen hausärztlichen Primärversorger.
  • Health Saving Accounts (HSA) und Flexible Saving Accounts (FSA) in Betracht ziehen: Informiere dich über Beiträge zu HSA und FSA und erwäge sie, um Steuern zu sparen.

7. Schulbildung für dein Kind

Die richtige Schule zu finden ist wesentlich. Hier ist ein Leitfaden:

  • Flexibilität bei der Anmeldung: Du kannst dein Kind jederzeit während des Schuljahres anmelden.
  • Schulen recherchieren: Nutze Websites wie Niche. Wenn du planst, in Kalifornien zu bleiben, hat der Bundesstaat ein Schul-Dashboard, das viele Informationen über Testergebnisse, Vielfalt usw. enthält.
  • Impfnachweise berücksichtigen: Halte einen Ausdruck oder eine PDF-Version des Impfpasses deines Kindes bereit.

8. Transport und Fahren

Ob du ein Auto mietest oder kaufst, hier ist, was du wissen musst:

9. Technologie- und Versorgungstipps

Von mobilen Apps bis zu Versorgungsleistungen, hier ist, was du wissen musst:

  • App Store-Konten ändern: Ändere dein lokales Apple/Google App Store-Konto zu einem US-amerikanischen. Du brauchst dafür eine US-Debit- oder Kreditkarte. Möglicherweise kannst du das Konto nicht ändern, also ist die Anmeldung für ein neues Konto auch eine Option.
  • Google Maps Offline herunterladen: Nützlich in Gebieten mit schlechter oder unbeständiger Internetverbindung.
  • Ein Versorgungskonto einrichten, nachdem du den Mietvertrag unterzeichnet hast.

10. Sozialversicherungsnummer

Termin vereinbaren: Vereinbare so früh wie möglich einen Termin bei der Sozialversicherungsbehörde. Verzögerungen einplanen: Es kann zusätzlich 3-4 Wochen dauern, nachdem dir bei der Sozialversicherungsbehörde ein Termin gegeben wurde, bis deine Sozialversicherungskarte ankommt.

11. Tipps zur Wohnungssuche

Plattformen nutzen: Nutze Zillow oder Redfin, um geeignete Angebote zu finden. Kulturelle Normen verstehen: Berücksichtige lokale Präferenzen für Wohnungstypen. Wenn du absichtlich den weniger beliebten Wohnungstyp wählst (wie Apartments an der Westküste), hast du mehr Verhandlungsmacht. Verhandeln: Fordere immer Rabatte an und sei bei Kautionen vorsichtig.

Und denk daran, dich zu entspannen! Ein Umzug kann stressig sein, aber es wird mit der Zeit einfacher. Ich verspreche es :)

Wenn du kürzlich in die USA umgezogen bist oder es planst, was war der überraschendste oder herausforderndste Teil deiner Erfahrung? Melde dich gerne – ich helfe Expat-Kollegen immer gerne dabei, diese Reise zu navigieren.

Viele Grüße,

Chandler

P.S. Wenn du planst, in die USA zu ziehen oder kürzlich umgezogen bist, tritt unserer Facebook-Gruppe "Asian Expats in the US" für Tipps, Unterstützung und ein Gemeinschaftsgefühl bei. Wir sind hier, um zu helfen!

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